Über die Künstlerin
Wencke Burzlaff
- geboren 1966 in Rostock-Warnemünde
- lebt in Rostock
- seit 2003 selbständig als freischaffende Künstlerin
Inspirieren lässt sich Wencke Burzlaff von den Menschen, die sie umgeben.
Markante Köpfe, große Augen, Ohren, Füße, auffällige Kleidung, linkische Gesten – fast scheint es gefährlich, in ihrer Nähe zu leben.
„Alles, was mir auffällt, nehme ich in Gedanken mit in mein Atelier“, sagt die heute 41-Jährige, „hier verfremde ich es und feile daran so lange, bis es sich mit meinem Phantasieentwurf deckt.“
Immer wieder tauchen Märchenfiguren auf, gute Feen, der Froschkönig, Rumpelstilzchen oder die Prinzessin auf der Erbse – in liebenswerter Arroganz, als Pippi Langstrumpf-Verschnitt oder mit versteckter Erotik.
Burzlaff liebt Märchen: „Sie überzeichnen oft unsere Lebenswelten, spiegeln Werte und bekennen Farbe“, sagt sie und meint auch sich selbst. Altbackene
Seriösität und kragensteife Konventionen ohne Inhalt sind ihr fremd. Sie möchte den Menschen mit ihren Bildern das Leben dekorieren, sagt sie.
Kunst ist für sie leicht, heiter, sprühend, zieht in den Bann und entzieht dem Leben die Schwere. „Die Menschen brauchen das“, ist Burzlaff überzeugt, und vielleicht ist dies das Geheimnis ihrer viel verkauften Bilder.
Gleich ob Märchen oder Abstraktes, Burzlaff will immer kraftvoll sein, ihre Leidenschaft gilt den bekennenden Farben in Kreide, Acryl und Öl.
„Vor allem Ölfarben sind so satt, so tief und stark“, schwärmt sie und man ahnt, dass sie am liebsten in deren Fülle und Glanz versinken würde.
Goldiger Flimmer flimmert über so manche Leinwand, sie akzentuiert mit Kohle und wählt exzentrische Formate.
Sich selbst sieht sie zwischen naiver Malerei und zeitgenössischer Kunst, versteht ihr Schaffen als Handwerk und nennt sich „Die Werkmeisterin“.
Ihr Pinselstrich lässt sich kaum klassifizieren.
Er vagabundiert, spaziert über die Bilder, das Frohe im Leben hinterlässt seine Spuren.
Neben der Kunst doziert Burzlaff im Hanseatischen Weiterbildungswerk Rostock, gibt Mal- und Zeichenkurse im eigenen Atelier, arbeitet kunsttherapeutisch mit psychisch kranken Jungendlichen und bemalt – wie sollte es anders sein – auch wieder (öffentliche) Wände.
Nächste Ausstellungen:
Sparkasse in Hamm (An der Sieg)
Letzte Projekte Innendesign:
Boutique M7 (Mühlenstraße, Warnemünde)
Wände mit Blattgold dekoriert
Showroom Beate Heymann Moden (Messegelände Düsseldorf)
Wandgestaltung mit Blattgold




Die Künstlerin